Reha-Nachsorgeleistung - IRENA

Das Nachsorgeprogramm IRENA der Deutschen Rentenversicherung ist von besonderer Bedeutung für eine langfristige Stabilisierung des in der Rehabilitation erreichten Behandlungserfolgs und damit auch für die berufliche Wiedereingliederung.

Anspruchsberechtigt sind Patienten, die über die Deutsche Rentenversicherung ihre Rehabilitationsmaßnahme (stationär oder ambulant) durchgeführt haben und bei denen eine positive Erwerbsprognose vorliegt. Empfohlen wird die Leistung durch den behandelnden Arzt der Rehabilitationseinrichtung. Diese Empfehlung gilt gleichzeitig als Kostenzusage.

Der Umfang der IRENA-Leistung beträgt maximal 24 Behandlungseinheiten von jeweils mindestens 90 Minuten. Sie muss spätestens 3 Monate nach Beendigung der Rehabilitationsmaßnahme begonnen werden und innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen sein. Eine kurzfristige, begründete Unterbrechung der Teilnahme bis zu 4 Wochen, ist in Absprache mit dem behandelnden Arzt der Nachsorgeeinrichtung zulässig. Nach einer durchgehenden Unterbrechung von mehr als 6 Wochen ist die Fortführung der Leistung ausgeschlossen und muss abgebrochen werden.

IRENA wird als Gruppenleistung erbracht und umfasst mehrere Behandlungselemente wie z.B. Sport- und Bewegungstherapie in Form von Geräte- und Ausdauertraining, Physiotherapie in der Gruppe und Entspannungstraining. Die therapeutischen Leistungen orientieren sich am Reha (Nachsorge)-Ziel und werden diagnosespezifisch in Abstimmung zwischen Arzt, Therapeut, Nachsorgeeinrichtung und Rehabilitand zusammengestellt.

Das komplette Angebot entnehmen Sie bitte dem Kursplan Reha-Nachsorge.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Ansprechpartner: Sabine Jacobsen/Maria Skupien Tel. 06131-906120